Der Axe-Effekt

“Märkte sind empfindlicher als Menschen!” erläutert Peter Macheli Elena Jupiter im Beisein der wochenendlichen Zeitung. “Wenn Politiker sich über Menschen am unteren Ende der sozialen Leiter auslassen, haben letztere das gefälligst auszuhalten, faul und letzte wie die sind, außerdem werden die ja dafür fürstlich entlohnt. Tabus müssen da auch mal erbrochen werden, am Besten gleich auf die drauf, die können das ab. Sind die doch gewöhnt. Dem Klima schadet das auch gar nicht.” Er blättert zur nächsten Expertenmeinung. “Die Märkte sind da aber ganz anders, die sind eher wie Trüffelschweine, mit einer ganz feinen Nase. Wenn da nur einer von der gewählten Elite ein kleines bißchen pupst, nach der ganzen Weißwurst und dem Bier kann das ja passieren, außer dem Rösler, der hat keinen Stoffwechsel, dafür is in dem kein Platz, der veratmet das gleich guttural in die Mikrofone,” er wedelt mit der Zeitung, “wenn nur einer von denen pupst, dafür werden die gewählt, die müssen pupsen, was anderes können die meistens gar nicht, dann rümpft das Trüffelschwein die Nase und rennt weg. Und weil wir alle mit der Leine am Trüffelschwein hängen, das ist völlig alternativlos, es gibt kein Leben ohne am Trüffelschwein angebunden zu sein, deshalb zieht uns das Schwein hinterher, zack, mitten durch den Gestank durch, über Stock und Stein. Und wir wundern uns, warum wir so schlecht riechen.”

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